Heute gibt es hier einen wundervolle Gastpost der lieben Annika mit 3 Tipps für richtig tolle Selbstportraits! Nein, es geht nicht um Selfies, sondern um Selbstportraits! :D

Auf ihrem Blog ningrids.de schreibt Annika regelmässig über Tipps über das Fotografieren für deinen Blog. Sie teilt mit uns, wie man tolle Fotos machen kann, erklärt die Grundlagen zum Thema Fotografie und schreibt auch immer wieder Tutorials zur Bildbearbeitung.

Falls du ihren Blog (und auch ihren Newsletter!) noch nicht kennst, wird es jetzt eindeutig Zeit, dass du vorbei schaust. Glaub mir, du wirst dich fragen, warum du es noch nicht früher gemacht hast, hihi! Ebenfalls schreibt Annika auf ihrem zweiten Blog annikaingrid.de auch über kreative Fotografie.

Und nun genug von mir, Bühne frei für Annika!


„Ich weiß, wie man Selfies macht!“ hast du dir vielleicht gedacht, als du den Titel dieses Beitrags gelesen hast. Ich kann dich beruhigen: Ich möchte dir nicht erklären, wie du einen Schnappschuss aus der Hand mit deinem Smartphone machst, sondern wie du ein hochqualitatives Selbstportrait aufnimmst, das du stolz auf deinem Blog oder als Profilbild verwenden kannst. Bist du bereit für meine 3 Tipps für richtig tolle Selbstportraits? Dann lass uns direkt loslegen!

1. Verwende einen Funkfernauslöser

3 Tipps für richtig tolle Selbstportraits

Falls du schon einmal mit dem Selbstauslöser der Kamera fotografiert hast, weißt du vermutlich, wie schnell die Laune umschlagen kann, wenn es einfach nicht gelingen will und du ständig hin- und herlaufen musst. Irgendwas ist immer falsch: Der Fokus sitzt daneben oder dein Blick ist schlimmer als auf deinem ersten Personalausweisfoto.

Dabei ist die Lösung so leicht! Sie nennt sich „Funkfernauslöser“. Ein Funkfernauslöser besteht aus zwei Teilen: Der Empfänger wird mit der Kamera verbunden und kann auf dem Blitzschuh befestigt werden. Den Sender trägt man in der Hand und schickt dem Empfänger damit das Signal: „Jetzt fokussieren und auslösen! Aber zackig!“.

Bitte achte darauf, dass du einen Funkfernauslöser benutzt und keinen Infrarotauslöser. Das Problem mit Infrarotauslösern ist folgendes (Achtung, Großmutter Ingrid spricht…): Erinnerst du dich noch an die Zeiten, in denen man per Infrarot Daten zwischen zwei Handys verschicken konnte? Man musste sie sehr eng aneinanderlegen und an den Infrarotstellen verbinden. Das war sehr mühselig. Beim Infrarotauslöser ist es ähnlich. Die Kamera besitzt einen Infrarotempfänger auf den du sehr genau zielen musst, um die Kamera fokussieren und auslösen zu lassen.
Einen Funkfernauslöser kannst du im Gegensatz dazu sogar ganz einfach unter deinen Fuß legen, wenn deine Hände mal auf einem Foto zu sehen sein sollen.

2. Nutze das Fensterlicht!

Licht-Beispiel-Fenster

Es ist nicht nötig, in teure Tageslichtlampen und Blitze zu investieren, wenn du das Fensterlicht nutzen kannst! Je größer das Fenster, desto besser. Fensterlicht ist diffus und gleichmäßig. Dadurch wirkt es sehr vorteilhaft und gleicht kleine Hautunreinheiten und Augenschatten ganz ohne Bildbearbeitung aus.

Außerdem sorgt es für ein tolles Leuchten in deinen Augen! Siehst du die kleinen weißen Lichtpunkte in meinen Augen? Das ist die Reflexion des Fensters, die meinen Augen Leben verleiht. Solltest du diesen Effekt noch verstärken wollen, empfehle ich dir meinen Artikel „So bringst du Augen zum Leuchten (Photoshop)“.

3. Finde eine vorteilhafte Pose!

Die wenigsten von uns sind geborene Fotomodelle, aber das muss ja niemand wissen! Mit meinen Posingregeln wirst du dich ab sofort nie wieder unfotogen fühlen. Durch diese Tricks habe ich schon so mancher Frau bewiesen, wie toll sie aussieht – bei dir wird es nicht anders sein (auch wenn ich hoffe, dass du schon weißt, wie unwiderstehlich du heute wieder aussiehst!)

3 Tipps für richtig tolle Selbstportraits

Schau dir Bild Nummer 1 an: Wenn das nicht mal ein tolles Knastfoto ist! Wie ich das geändert habe? Ich habe die Arme hinter meinem Oberkörper positioniert und sie gestreckt – siehst du, wie definiert meine Schultern und meine Taille wirken? Und dass gutes Posing ein ausgiebiges Armtraining ersetzen kann, habe ich wohl auch bewiesen, hihi.

Außerdem habe ich meinen „Schildkrötentrick“ angewandt. Klingt blöd? Fühlt sich auch blöd an! Sieht dafür aber umso besser aus! Dieser Trick heißt Schildkrötentrick, weil du den Kopf nach vorn streckst, bis du dich fühlst wie eine Schildkröte. Jetzt noch das Kinn etwas nach unten geneigt und schon wirkt dein Gesicht definierter/schlanker und deine Augen größer. Ziemlich gut dafür, dass ich diesem Posingtrick einen so dämlichen Namen verpasst habe, oder?

3 Tipps für richtig tolle Selbstportraits

Wenn du das erste von diesen beiden Fotos ansiehst, siehst du das gelangweilteste Wesen der Welt. Vorteilhaft sehe ich auf diesem Foto jedenfalls nicht aus. Wenn du dich seitwärts fotografierst, vergiss NIEMALS deine Schulter mit einzubeziehen! Lass sie nicht einfach hängen, wenn du nicht aussehen willst wie ich (und das willst du nicht!). Erst dadurch, dass du sie mit einbeziehst, bekommst du eine gewisse Körperspannung – und die lässt dich so richtig toll aussehen!

Das waren ein paar kleine Posingtricks, die allerdings eine große Wirkung haben. Falls du dich noch nie zuvor mit diesem Thema beschäftigt hast, empfehle ich dir, einfach etwas vor dem Spiegel zu üben. Und nicht vergessen: Körperspannung ist alles! :)

Ich hoffe, ich konnte dir in diesem Artikel ein paar nützliche Tipps für richtig tolle Selbstportraits geben! Wenn du Lust hast, schau doch mal auf einem meiner Blogs vorbei:
Auf annikaingrid.de schreibe ich über die kreative Fotografie und auf ningrids.de dreht sich alles rund um das Thema „Fotografie für Blogger“.