Tipps für Blogger

5 Tipps für dein Blog Design

Heute geht es um ein Thema, welches mir sehr am Herzen liegt und bei mir ein wichtiger Punkt ist in Sache Blogs: das Blog Design.

Ich beschäftige mich mittlerweile schon fast zehn Jahre mit Photoshop, HTML, CSS und Co. Ich habe mich nicht nur persönlich immer wieder darüber informiert und Dinge nachgelesen, auch hatte ich schon einige Unterrichts-Einheiten darüber. Mir geht es heute nicht darum, dir zu sagen, wie du deinen Blog zu designen hast. Ich bin fest der Meinung, dass jeder sein Blog Design so anpassen sollte, wie es einem gefällt. Fühlt man sich auf einem Blog oder einer Webseite nämlich nicht wohl, so wird auch die Motivation nicht lange bleiben.

Je heller der Hintergrund, desto besser

Es ist bewiesen, dass es für das menschliche Augen viel angenehmer ist, wenn der Hintergrund weiss anstatt schwarz ist. (Natürlich könnte man jetzt argumentieren, dass ein schwarzer Hintergrund Strom spart, aber niemand wird so viel Zeit auf deinem Blog verbringen, sodass es wirklich etwas ausmachen würde.) Auch verbinden wir mit der Farbe Schwarz keinen Fashion Blog oder ein Rezept für einen Herzkuchen, nein, Schwarz ist in erster Linie die Farbe der Trauer,der Nacht und Leere. Ich persönlich finde die Farbwahl vor allem im emotionalen Bereich ziemlich wichtig, weil das nun mal mitspielt, ob wir wollen oder nicht.

Ein Blog mit einem hellem Hintergrund wirkt direkt viel freundlicher und einladender. Ich rede jetzt aber nicht von einem Neongrün oder einem knalligem Pink – please noooo. :D Am besten wählst du Weiss, ein sanftes Grau, zum Beispiel ein blasses Rosa oder ein simples Pattern. Solche Patterns findest du massenhaft auf Subtle Patterns.

Wähle die richtigen Farben

Ganz schlimm sind Webseiten oder Blogs, auf welchen mehrere Farben dominieren und man vor lauter bunten Flecken das Wichtige nicht mehr sieht. Beim Blog Design geht es nicht darum, vom eigentlichen Inhalt der Webseite oder des Blogs abzulenken. Viel mehr sollte man etwas finden, dass die Beiträge oder die Fotos in Szene setzt.

Entscheide dich für eine Farbpalette, Inspiration findest du hier en masse. Akzente, wie die Navigationsleiste, die Links in den Beiträgen oder Call To Action – Buttons (Bespiel: Anmelde-Link für deinen Newsletter) sollten hervorstechen und Aufmerksamkeit erregen, wähle dafür also eine Highlight-Farbe. 

Für But first, create! habe ich zwei verschiedene Rosa-Töne, in Kombination mit ganz viel weiss und einem hellen grau gewählt, während der Text der Beiträge ein dunkles Grau hat. (Kleiner Tipp an dieser Stelle: wähle für Texte nicht das reine Schwarz (#000000), sondern nimm ein schönes, kräftiges Grau – wirkt Wunder, glaub mir!)

 

5 Tipps für dein Blog Design

 

Wähle die richtige schriftart

Ich halte mich an folgende Regel: verwende maximal drei verschieden Schriftarten. Die Überschriften bekamen eine eigene, der Blog-Content bekam eine und die Akzente, wie zum Beispiel meinen Header, durften auch noch eine eigene haben.

Meistens wirkt es mit mehr Schriftarten sehr schnell chaotisch und zusammen gewürfelt, also sei vorsichtig mit deinerAuswahl. Schriftarten sind wirklich genial, um ein Blog Design aufzuwerten, wenn man sie richtig einsetzt.

Zum Thema Flattertext, zentriert oder Blocksatz: Ein Hin und her dieser Möglichkeiten ist eine gute Variante, um jemanden wach zu halten und dessen Augen in jede erdenkliche Position springen zu lassen! Aber das ist nicht der Sinn und der Zweck eines Blogs. Ein Text ist nicht nur in Büchern oder Zeitschriften linksbündig (meiner Meinung nach auch in Blocksatz) am einfachsten zu lesen. Auch im Web. Denn wir sind es uns gewohnt, unsere Augen kennen das. Alles andere ist anstrengend und ab und zu sogar verwirrend. Du kannst zum Beispiel einen Text als Bildunterschrift zentrieren, ein Zitat oder deine Post-Aussage, aber bitte nicht den ganzen Post. Sowas überfordert uns alle.

Mit diesem Tool kannst du übrigens bis zu drei verschiedene Schriftarten gleichzeitig testen, sodass du sehen kannst, wie sie miteinander wirken.

Gestalte deine Sidebar sinnvoll

Eine Sidebar darf in meinen Augen nicht zu voll gestopft sein und vom eigentlichen Inhalt eines Blogs ablenken. Stopf sie nicht mit Bildern voll, aber lass deinen About me – Text auch nicht ohne Bild da stehen. Versuche, einen guten Ausgleich zwischen Text und Bild zu finden.

Als Beispiel: anstatt die Links zu deinen Social Media-Plattformen als Text darzustellen, suche nach Social Media Buttons, welche zu deinem Blog Design passen und baue diese am richtigen Ort ein. (Oben, oben, so weit oben wie möglich. Jeder macht das und wir Menschen gewöhnen uns so schnell an etwas, sodass wir immer an der selben Stelle suchen.)

Ich muss an dieser Stelle einfach Hannahs Beitrag „Tipps für die Sidebar“ verlinken. Sie hat so gut beschrieben, worauf man achten soll und wie man die Sidebar sinnvoll gestalten kann, ohne dass dieser Platz deines Blog Designs zu dominant wirkt.

5 Tipps für dein Blog Design

Platziere deine Navigation am richtigen Fleck

Mittlerweile hat es sich so eingebürgert, dass die Navigation in den meisten Fällen am oberen Rand des Bildschirms ist. Und da auch bleibt. Wie weiter oben schon erwähnt: wir Menschen sind faul. Wenn wir uns an etwas gewöhnt haben, suchen wir immer am selben Ort danach. So ist es auch mit der Navigation. Gestalte sie so, dass sie auffällt und nicht übersehen werden kann. (Es gibt Menschen, die verlieren oder verlaufen sich auf Webseiten, glaub mir.)

Für die Benutzerfreundlichkeit ist es wichtig, dass man immer die Möglichkeit hat, zu einer anderen Seite zu navigieren – und vor allem achte darauf, dass du den Link zu der Startseite deines Blogs auch mit eingebunden hast. Ich glaube nicht, dass der „Zurück“-Button sich mittlerweile schon so etabliert hat, dass ihn alle benutzen. Und auch wenn es so wäre: vergiss den Link zu deiner Startseite nicht. :D

Achte darauf, dass du für die Navigation keine zu verspielte oder verschnörkelte Schriftart verwendest. Die Linktexte müssen gelesen werden können. 

Welches sind deine Blog Design No Gos? Und was sind deine Geheimtricks, wenn es darum geht, dein Design so ansprechend wie möglich zu gestalten?


Kaum zu glauben, dass in einer Woche der Februar schon um ist. Bisher läuft es erstaunlich gut und ich überrasche mich selber von Tag zu Tag mehr. Ich habe endlich meinen inneren Schweinehund überwunden und bin an einer Sache dran geblieben. Es gibt diese 21 Tage-Regel. Wenn man sich 21 Tage an etwas gehalten hat, gehört es mittlerweile zur festen Routine. Es bleiben also noch 6 Tage und 3 Posts stehen schon bereit, die restlichen warten noch darauf, geschrieben zu werden. (Als nächstes wird übrigens das Thema Sport angegangen, und wehe dieser blöde Schweinehund meldet sich zurück! :)

 

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    14 Comments

    • Stephie
      Februar 23, 2016 at 08:58

      Oh voll toll :D Danke für diesen hilfreichen Post, genau das, was ich gebraucht habe. Und die Links sind auch super. Der Typetester ist ja genial.
      Ich glaube ein Link fehlt: den für den Post über die Sidebars. Das würde mich auch noch interessieren.

      Viele Grüße
      Stephie

      Reply
      • Nia
        Februar 23, 2016 at 09:02

        Sehr gerne, es freut mich total, dass er dir gefällt! :)

        Den Link mit dem Post über die Sidebar habe ich jetzt verlinkt, sorry! Ich hatte ihn schon in der Zwischenablage, warum er nicht im Post gelandet ist, verstehe ich gerade auch nicht! :D (http://www.provinzkindchen.com/tipps-fuer-die-sidebar/)

        Liebe Grüsse!

        Reply
    • Steffi von fieberherz.de
      Februar 23, 2016 at 09:30

      Ich glaube, wir sehen das ziemlich gleich :) Diese und ein paar andere Punkte spreche ich in meiner eigenen Gestaltungsreihe „BLOGSALON“ an, dort wären auch andere Tipps, wenggleich auch nicht geheim :p

      Reply
      • Nia
        Februar 23, 2016 at 14:37

        Oh genial, ich lese mir deine Blog Reihe gleich heute Abend durch! <3

        Reply
    • Chrissy
      Februar 23, 2016 at 10:23

      Toller Beitrag! Ich habe vor nicht ganz einem Monat erst angefangen und glaube, dafür mache ich das mit dem Blog Design schon relativ gut, wenn ich das mal so sagen darf :D Ich finde, gerade da kann man sich super bei größeren Blogs inspirieren lassen, was Design und Sidebar angeht :)
      Liebste Grüße aus Spanien,
      Chrissy | http://www.arosegoldworld.wordpress.com

      Reply
      • Nia
        Februar 23, 2016 at 14:38

        Vielen Dank, es freut mich, dass dir der Beitrag gefällt! (:

        Dein Design sieht richtig schön und ansprechend aus.

        Reply
    • Alison
      Februar 23, 2016 at 11:19

      Die Seite Subtle Patterns kannte ich noch nicht, vielen dank dafür : )
      Ansonsten finde ich Themes schön, die große Bilder zulassen. Denn auch wenn ich einen reinen Text Posts verfasse, sieht dieser ansprechender aus mit einem Bild.

      Reply
      • Nia
        Februar 23, 2016 at 14:37

        Das stimmt! Bilder machen einiges aus und ich finde die Themes mit full-width auch richtig schön! :)

        Reply
    • Electrofairy
      Februar 23, 2016 at 19:06

      Ja super Beitrag, ich kann alle Punkte so unterschreiben! :)

      Reply
    • Jari-chan
      Februar 23, 2016 at 20:49

      Vielen Dank für den hilfreichen Beitrag! Ich lasse mich gerne inspirieren :)

      Reply
    • D wie Design - AileenHannah
      Februar 24, 2016 at 08:01

      […] 5 Tipps für dein Blogdesign auf but first, create! […]

      Reply
    • Jenni KuneCoco
      Februar 25, 2016 at 08:08

      Da hast du eine wirklich schöne Sammlung mit nützlichen Tipps zusammengetragen! Ich bin da ganz deiner Meinung und unterschreibe jeden Punkt.

      Reply
    • Katrin von Lebe was du liebst
      März 17, 2016 at 20:24

      Liebe Nia,
      dein Blog ist wirklich richtig schön. Da ich gerade in den Kinderschuhen stecke was den Aufbau meines Blogs angeht, kann ich mir vermutlich nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie viel Arbeit du damit hattest, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt! Ein solcher Blog und vor allem deine Artikel über das bloggen motivieren mich jeden Tag aufs Neue – ob Html Code oder Headerdesign – Schritt für Schritt wühle ich mich durch die Welt des Mediendesigns. Und jeder kleine Erfolg macht mich glücklich und bestärkt mich darin dran zu bleiben. Man wächst mit seinen Aufgaben – hab ich nicht recht.
      In diesem Sinne sende ich dir die liebsten Grüße und wünsche dir eine schöne Woche
      Katrin

      Reply
    • […] kann meiner Meinung nach auch abstrakte Elemente enthalten. Alles in allem vertrete ich, genau wie Nia, die Auffassung, dass man in seinem Blog Design nicht mehr als 3 verschiedene Schriftarten […]

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