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5 Tipps, um kreativ zu bleiben

5 Tipps, um kreativ zu bleiben

Ein Kreatief während 28 Days of Blogging wäre eine Katastrophe, schliesslich will jeder Tag im Februar einen eigenen Post! Kreativität lässt sich jedoch nicht erzwingen und aus diesem Grund habe ich heute 5 Tipps, um kreativ zu bleiben.

Bloss kein Zeitdruck

Wenn ich schreibe, fotografiere, bastle, nähe oder sonst irgendetwas kreatives mache, gibt es nichts schlimmeres, als ständig das tickende Geräusch der Uhr in meinem Nacken zu haben. Ich kann mich dann nicht konzentrieren, ich habe ständig das Gefühl, ich sei noch nicht weit genug, müsste schon viel mehr geschafft haben oder bin einfach zu langsam. In diesen Augenblicken geht dann aber immer alles schief! Um mich wirklich auf kreative Dinge zu konzentrieren, achte ich auf keine Uhr und stelle sie meistens so weit weg wie möglich.

a good thing is worth waiting for.

„Gut Ding will Weile haben“ – und genau deswegen sollte man sich beim Bloggen, beim Fotografieren, bei der Bildbearbeitung oder beim Design-Basteln keinen Falls unter Zeitdruck setzen. Noch kurz ein Bild, bevor der Bus fährt? Diesen Abschnitt noch zu Ende schreiben, bevor die Mittagspause zu Ende ist? Nein, lieber nicht, verschieben wir es auf später und nehmen uns dann genügend Zeit, damit wir mit dem Ergebnis auch ganz sicher zufrieden sind!

Schreib alles auf

Spontane Ideen sind meistens die Besten und deswegen sollte man immer die Möglichkeit haben, diese auch festzuhalten. Egal, ob es nach dem Aufstehen, auf dem Weg zur Arbeit oder bei einem gemütlichen Brunch mit Freunden ist.

Ich habe mein Bullet Journal immer in meiner Handtasche. So habe ich jederzeit die Möglichkeit, um Post-Ideen oder Gedankenblitze für eine neue Serie festzuhalten. Ganz einfach und unkompliziert. Natürlich reicht dafür auch das Handy und die normale Notizen-App. Ich habe für mich jedoch herausgefunden, das sich diese Notizen im Handy nie mehr anschaue und mir die Papiervariante davon um einiges lieber ist – das Gestalten dieser Seiten ist nämlich auch inspirierend und dadurch bin ich auch schon auf neue Ideen gekommen!

Finde die richtige Umgebung

In der richtigen Umgebung fällt einem das Arbeiten auf der Stelle leichter. Kauft euch Blumen, Duftkerzen, hübsche Kissen, hängt ein paar Bilder auf, die euch glücklich machen. Achtet darauf, dass ihr euch wohl fühlt, dass es sich richtig anfühlt. Setzt euch bequem hin, sucht euch eine passende Playlist aus und öffnet am besten gleich auch noch ein Fenster.

Wenn ich in meinem Büro die Fenster öffne, höre ich des öfteren einen Kuckuck – viele finden das total nervig, ich aber überhaupt nicht, im Gegenteil, ich muss dann immer ein wenig grinsen und ich fühle mich gleich besser und setze mich voller Tatendrang an meinen Schreibtisch.

5 Tipps, um kreativ zu bleiben

Gönn dir eine Auszeit

Ideen und Kreativität kann man sich nicht erzwingen und so viel ich weiss, gibt es auch noch keine App, die das wirklich kann! :D Manchmal braucht es einfach eine kleine Pause, ein etwas anderes Umfeld, ein paar neue Erlebnisse, um wieder etwas inspirierter zu sein.

Jeder hatte schon mal ein ziemliches KreaTIEF und hätte am liebsten alles verworfen. Die Ideen kommen und gehen, das ist nun mal so.  Zwingt euch lieber zu einer Pause, anstatt zu einer neuen Idee – davon habt ihr schlussendlich viel mehr! Macht einen kleinen Spaziergang, fahrt an den See, besucht eine Freundin, irgendwas! Ich bin mir sicher, ihr habt danach beim nächsten Brainstorming mehr Ideen und eine neue Tür, die sich öffnet!

Inspirieren, nicht nachmachen

Andere Blogs sind ganze Ozeane voller Ideen. Wichtig hierbei ist aber, dass inspirieren nicht gleich nachmachen ist. Versucht also bloss nicht, etwas 1:1 zu kopieren – ihr werdet immer das schlechtere Werk haben (und by the way, klauen geht gar nicht!). Achtet viel lieber auf die Farben oder Details, die aufgegriffen werden. Ihr mögt die Farbkombination Schwarz-Pink von dem Outfit von  Fashionbloggerin XY? Cool, versucht es auch, aber wenn Fashionbloggerin XY pinke Schuhe zu einem schwarzen Kleid trägt, warum tragt ihr dann nicht eine pinke Beanie zu einer schwarzen Jeans und einem schwarzen Pullover?

Wie sicher schon alle wissen, ist Pinterest meine absolute Inspirationsquelle im Internet. Ich kann Stunden damit verbringen, ohne dass mir langweilig wird. Die Möglichkeit von sogenannten geheimen Boards ist grandios, um Ideen festzuhalten. Manchmal pinne ich nämlich zig Bilder zu einem Thema und möchte damit nicht die Wall von meinen Followers zuspammen – zack, alles in ein geheimes Board und schon sind die Ideen abrufbereit. Aber auch hier wieder: die Ideen, nicht die Vorlagen!


Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen Tipps etwas helfen und ihr könnt sie für euch verwenden, wenn ihr in das nächste KreaTIEF stürzt und versucht, da wieder heraus zu klettern. Macht euch in diesen Augenblicken bitte keine Gedanken oder Sorgen, eure Inspiration verschwindet nicht einfach und kommt dann nie wieder! Nein, manchmal verkopft man sich selbst ein bisschen zu fest und blockiert dadurch all die kreativen .. Explosionen! :D

About Author

Ich bin Nia, 27 Jahre alt und wohne am Bodensee. Dieser Blog ist mein kleiner happy place, auf welchem ich mich austoben kann!

7 Comments

  • Linda // dufttrunken
    Februar 9, 2017 at 11:12

    Huhu!
    Ein toller Post!
    Eines möcht ich noch sagen – nachmachen find ich insofern okay, wenn man sich bei dem Vormacher erkundigt/ ihm mitteilt, was man vorhat und vor allem auch im Post, wo das Nachgemachte vorgestellt wird, ausdrücklich darauf hinweist, dass dies nach Vorlage von xy gestaltet worden ist / oder nach Anleitung von xy gebastelt worden ist. Ich glaube, hier ist vor allem das ordentliche Kennzeichnen und Verlinken das A und O.
    Das find ich gerade bei Bastelsachen etc. wichtig!

    Liebe Grüße,
    Linda

    Reply
    • Nia
      Februar 9, 2017 at 11:20

      Hey Linda.
      Das auf alle Fälle! In meinem Post meinte ich mehr den kompletten Inhalt nachzumachen bzw. 1:1 zu kopieren. Aber ich bin auch dafür, dass man vor allem DIY-Ideen oder Rezepte ausprobiert und den „Urheber“ im Beitrag verlinkt. :)

      Liebe Grüsse
      Nia

      Reply
  • Anni
    Februar 9, 2017 at 11:35

    Hi Nia!
    Ohja, die Kreatiefs kennen wir wohl alle. Und ich unterschreibe alle deine Tipps genau so.
    Mir hilft es auch oft, mit jemandem über meine Ideen zu reden. Wenn man merkt,
    dass man eine Idee für ein neues Projekt oder einen Post nicht gut erklären oder rüberbringen kann,
    weiß man zum Beispiel, dass man lieber noch etwas daran feilen sollte.

    Und ja, das mit der Inspiration ist immer so eine Sache. Gerade von Pinterest wird finde ich sehr viel kopiert.
    Dabei ist es so leicht, wenn man zum Beispiel ein Rezept auf einem anderen Blog entdeckt und es abwandelt
    einfach dazu zu sagen: Hier ist es her, guckt euch auch das „Original“ an. So haben alle was davon :)

    Liebe Grüße!
    Anni

    Reply
  • Maren
    Februar 9, 2017 at 15:20

    Eine schöne Zusammenstellung :) Gestern habe ich mal einen Ortswechsel probiert und mich abends, während ich auf meinen Freund gewartet habe, mit Tee in eine Bar gesetzt. Ich hatte ’nen Laptop dabei aber das WLAN aus und habe ein paar Texte für den Blog geschrieben. Ich dachte, ich brauch so standardmäßig 1-2 Stunden für einen Text ..und habe dann in nicht mal zwei Stunden gleich 4 geschafft – klar, die sind noch nicht perfekt, aber ich war überrascht, wie gut ich in der Umgebung arbeiten konnte. Wurde zwar zwischen Fußballleinwand und Skatrunden echt ’n bisschen doof angeschaut (und neugierige Fragen bis hin zum ungefragen auf den Bildschirm gucken gab’s leider auch), aber habe lange nicht mehr so konzentriert und ausdauernd gearbeitet. :)
    Liebe Grüße
    Maren

    Reply
  • Tabea
    Februar 9, 2017 at 19:15

    Die geheimen Pinterest-Boards vergöttere ich auch – da kann man alles sammeln und die Post-Ideen aber auch erst in Wochen ausarbeiten, wenn man wieder Lust drauf hat.

    Aber auch sonst sind natürlich all deine Tipps toll – nur mit dem Notizbuch ist es bei mir umgekehrt. Im Handy schaue ich sie viel eher an ;)

    Liebe Grüße

    Reply
  • Lux und Poppy
    Februar 9, 2017 at 21:28

    Oh man grad im ersten Abschnitt hab ich mich wiedergefunden mit dem Alles jetzt und gleichzeitig und noch so viel zu tun und nie genug :D

    Reply
  • Hannah
    Februar 12, 2017 at 15:01

    Sehr gute Ideen. Entweder habe ich zu viele Ideen auf einmal, ohne hinterher zu kommen oder ich habe gar keine. Da hilft dieser Post wirklich sehr.
    Liebe Grüße Hannah

    Reply

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