Heute ist Freitag und Freitag bedeutet Zeit für Coffee & Blog – aber, aber, aber: eigentlich bin ich gar nicht an der Reihe! Ich wurde in den letzten Tag aber öfters nach diesem Thema gefragt und konnte nicht abwarten, diesen Beitrag zu veröffentlichen. Es geht nämlich um etwas, was mich in den letzten Wochen ziemlich beschäftigt hat: meine eigenen Stockbilder!

Ich möchte euch heute aufzeigen, wie mein „Prozess“ für meine eigenen Blogbilder aussieht, worauf ich achte und welche Programme und Objektive ich benutze.

Schaut heute Abend unbedingt noch bei Hannah von provinzkindchen vorbei: bei ihr gibt es nämlich den heutigen Coffee & Blog Post! :)

Wofür brauche ich Stockbilder?

Vor allem bei meinen Blogging Tips komme ich immer wieder zu dem Punkt, an dem mir ein passendes Bild fehlt. Ein solch passendes Bild muss nicht nur gut aussehen und zu meinem Blog passen, sondern auch ein Blickfang sein.

Fremde Bilder zu verwenden, an welchen man keine Rechte hat, ist illegal. Natürlich gibt es tausende Stock-Fotos, welche man offiziell für seinen Blog benutzen kann, aber diese findet man ebenfalls auf so vielen anderen Webseiten und Blogs. Man will doch eigentlich einzigartige Bilder haben und sie nicht auf dutzend anderen Seiten auch noch sehen..

Vor ein paar Wochen begann ich, unterschiedliche Setups und Situationen zu fotografieren. Nun habe ich die Möglichkeit für Beiträge ohne direktes Subjekt ein Bild aus meiner eigenen kleinen Stockbilder-Bibliothek auszuwählen. Meine eigenen Stockbilder.

Ideen sammeln

Um ein paar Ideen für Motive zu bekommen, eignet es sich richtig gut, Fotodatenbanken zu durchforsten und sich dabei Notizen zu machen. Auch könnt ihr auf Pinterest sehr gut sehen, welche Art von Bilder – wie sind sie aufgebaut, welche Farben dominieren, welche Objekte werden dargestellt, etc. – häufig verwendet werden.

Es geht nicht darum, dass ihr sie 1:1 nachstellt. Bitte, macht das nicht. Ihr sollt nur ein Gefühl dafür bekommen, wir ihr eure eigenen Stockbilder aufbauen könnt und euch sollten die Ideen nur so in den Kopf fliegen.

Achtet darauf, dass die Bilder sich auf irgendeine Weise ähneln, sodass eure Besucher bald ein Gefühl dafür bekommen, welche Bilder von euch sind. Wiedererkennungswert ist sehr wichtig, Adele erkennt man ja auch an ihrer Stimme. :D

Wie du deine eigenen Stockbilder machst

Planen

Wenn ich Stockbilder für meine Blogging-Tips brauche, suche ich mir zuerst ein paar Props zusammen: sehr gut geeignet sind Agendas, Schreibblöcke, Stifte, Laptops, Tastaturen – Dinge, welche mit dem Bloggen an sich zu tun haben. Sollen die Bilder etwas aufwendiger sein, mache ich mir zuvor eine kleine Skizze oder zumindest eine Liste mit Dingen, welche ich dazu brauche.

Warum ich mir diese Arbeit mache? Fotos sind meist das Aushängeschild eines Blogs. Doch nicht nur deine Blog-Besucher sehen sie, sondern auch du selbst. Ich würde mich mit BFC nicht wohl fühlen, wenn ich Bilder online stellen würde, mit denen ich nicht zufrieden bin.

Andere Ideen für Props: BLUMEN, Masking Tape, Haargummis, Parfums, Make Up Pinsel, Quote-Karten, Lippenstifte, Ringe, Ketten, Kerzen, kleine Deko-Gegenstände, und und und!

Fotos machen

Achtet darauf, dass ihr für die Fotos genügend Tageslicht habt, sodass die Bilder schön hell und deutlich werden. Ich habe mittlerweile gelernt, dass ich die schönsten Bilder noch vor der Mittagszeit machen kann: dann ist das Licht in meiner Wohnung am schönsten. Nehmt euch genug Zeit, um verschiedene Setups auszuprobieren, macht von mir aus 100 Bilder von den selben Gegenständen, ihr werdet euch selbst dafür danken.

Da ich meistens mein Canon Pancake 40mm 2.8 oder das Canon 50mm 1.8 II Objektiv verwende, entsteht je nach „Stellung“ der Props ein richtig schönes Bokeh. Versuche es mal aus, das Bild wirkt gleich total anders!

Ich möchte an dieser Stelle keine technischen Tipps fürs Fotografieren aufzeigen, aus einem ganz einfachen Grund: ich habe fast keine Ahnung davon. Ich hoffe, das ändert sich bald, denn ich möchte wirklich mehr über meine Kamera wissen.

Wie du deine eigenen Stockbilder machst 15 Ideen für deinen Blog Footer How I Plan & Organize My Blog Posts How To Grow Your Instagram Audience

Bearbeitung

Ich verwende schon seit Jahren Photoshop, um meine Bilder zu bearbeiten. Früher habe ich endlos viele Effekte über ein Bild „geklatscht“ (war ja schliesslich total modern!), mittlerweile wird mein Aufwand immer weniger. Wieso? Weil ich schon beim Fotografieren auf viel mehr Dinge achte – vor allem das Licht ist ausschlaggebend.

Ich verwende neben den normalen Einstellungen wie Helligkeit, Kontrast, Tonwertkorrektur, etc. meist auch noch ein paar Actions. Wie schon öfters erwähnt, bin ich ein riesengrosser Fan der Actions von A Beautiful Mess. Ich finde, es lohnt sich komplett, das Geld dafür auszugeben. Erstens spart man total viel Zeit und zweitens hat man durch diese Actions die Möglichkeit, die Bilder auf die immer gleiche Art und Weise zu bearbeiten – und das nur mit ein paar wenigen Klicks! Mal ganz abgesehen, dass man mit einem Actions-Pack dutzende Möglichkeiten bekommt.


Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag etwas gebracht hat und du nun voller Motivation und Inspiration in den Aufbau deiner eigenen Stockbilder-Gallerie starten möchtest!

Falls du du dir einen Beitrag über ein bestimmtes Thema wünscht, oder gerne ein Problem mit deinem Blog oder zum Beispiel deinem Design gelöst haben möchtest, schreib mir doch bitte eine E-Mail. Ich werde mir etwas überlegen. :)