Life

Es ist okay, grosse Träume zu haben und diese ein wenig warten zu lassen

Ich möchte heute über Träume sprechen, über Träume, die zu Ziele werden, über Ziele, die du nicht mehr aus dem Kopf bekommst.

Als ich mit knapp 16 aus der Schule kam, wusste ich nicht wohin mit mir. Ich fühlte mich zu jung, um mich für einen Job zu entscheiden, welcher mich einige Jahre begleiten soll. Ich fühlte mich zu jung, mich für eine Ausbildung zu entscheiden, für welche ich jeden Tag aufstehen soll. Lernen soll. Mich motivieren soll. So kam es, dass ich mich dazu entschied, ein weiteres Schuljahr anzuhängen, welches mir dabei helfen sollte, eben genau dieses Problem los zu werden und den für mich geeigneten Job zu finden.

Warum es okay ist, grosse Träume zu haben und diese ein wenig warten zu lassen - But first create

Aber auch nach diesem 10. Schuljahr war ich kein Stück weiter. Ich fühlte mich zwar einiges selbstbewusster und mir war klar, dass ich mich nicht hinter einer Schulbank verstecken muss. Aber was ich genau wollte, war mir immer noch ein grosses Rätsel. Natürlich ist das heutzutage nicht mehr so, dass man einen Job erlernt und diesen dann sein ganzes Leben ausführt – aber ich wollte auch nicht etwas anfangen, was mir nach einem Jahr keinen Spass mehr machte und zu einem MUSS wurde.

Ich wollte was mit Computer machen. Aber doch irgendwas Kreatives. Die Lehrstellen in diesem Bereich waren knapp und meine Noten nicht die Besten. Also gab ich auf, bevor ich es überhaupt versucht hatte. Ich wollte selbstständig sein, mein eigener Boss. Aber der Mut fehlte. Ich wollte Webseiten designen und mir damit das Leben finanzieren. Aber es gibt doch so viele davon..

Ich meldete mich für das Gymnasium an. Mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Informatik. Bestand die Aufnahmeprüfung. Und hatte plötzlich weitere vier Jahre Zeit, mir sicher zu werden. Ich ging früher gerne die Extra-Meile, wie du siehst.

Nach diesen vier Jahren fing ich in einem Unternehmen an, in welchem ich wirklich gerne arbeite. Ich mag die Menschen, meine Verantwortlichkeiten, meine Tätigkeiten, meine Kollegen. Ich arbeite gerne da. Es ist alles ein wenig Technischer, als ich es ursprünglich gewollt habe, aber ich schätze es. Meine Kreativität nutzte ich für diesen Blog und später für mein Instagram-Konto.

Warum es okay ist, grosse Träume zu haben und diese ein wenig warten zu lassen - But first create

Aber: reichte mir das? Natürlich nicht. Und doch verbrachte ich einige Jahre damit, zu träumen und mir vorzustellen, wie es denn mit ein bisschen mehr Mut und Selbstvertrauen wäre. Ich baute nebenbei Webseiten für Verwandte, Bekannte und Freunde. Immer mal wieder. Aber es reichte nicht aus. Bis ich dann doch endlich den Mut fand, offiziell damit zu starten. Ganz nebenbei. Als Side Hustle. Mit meinem Webdesign Studio Mountains Ahead. Der Name ist übrigens eine Anlehnung an meine Heimat: umgeben von Bergen.

Dieser Traum ist 11 Jahre alt. Vielleicht etwas älter. Und dann wurde er zu einem Ziel. Und aus diesem Ziel wurde nun Realität.

Aus welchem Traum hast du ein Ziel und anschliessend eine Realität gemacht?

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    1 Comment

    • Viktoria Behr
      Februar 1, 2020 at 11:52

      Ein schöner Artikel, liebe Nia, in dem ich mich sofort wiederfinden konnte. Mein ganz großes Ziel war es, Fotografin zu werden – und viele „extra miles“ später bin ich es auch geworden. Es braucht eine Weile, bis man genug Mut und Selbstvertrauen zusammengekratzt hat. Aber jetzt sind wir nicht mehr aufzuhalten! :)

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