Hello 2016 - nice to meet you! - But first, create!

Je älter ich werde, desto schlimmer wird das Gefühl, dass die Zeit nur so an mir vorbei rast. Ich habe irgendwie den Überblick über das Jahr 2015 verloren, was mit diesen zwölf Monaten passiert ist, denn plötzlich klopfte 2016 an die Tür. Aber hier sind wir jetzt, hello 2016! It’s nice to meet you. Eigentlich hatte ich nicht vor, einen persönlichen Rückblicks-Post zu schreiben. Aber hier ist er.

Im Januar nahm ich mir vor, die Welt zu bereisen. Im Februar hatte ich starke Selbstzweifel, im März lernte ich dann endlich, durchzuatmen und mir meine Fehler zu verzeihen. Im April habe ich meine Wohnung entrümpelt und vielleicht auch ein bisschen mein Leben. Im Mai wurde mir bewusst, dass ich mich vor dem Erwachsen werden fürchte, im Juni jedoch war ich stolz darauf, meine kindische Seite noch präsent zu haben.

Im Juli und August kamen dann nach einer anstrengenden Lernphase zwei Wochen Urlaub. Die Welt bereisen? Nein, nicht ganz. Gereicht hat Zeit und Geld für ein paar Tage Urlaub mit meiner Mama in Bern – angefühlt hat es sich unglaublich gut und ich sorge dafür, dass wir auch dieses Jahr wieder gemeinsam weg fahren.

hello 2016

Den September verbrachte ich damit, alles für meinen neuen Blog vorzubereiten, um am 1. Oktober mit but first, create! online zu gehen. Auch lag ich für drei Wochen im Bett mit einer ekligen Grippe. Im November musste ich nach zehn Jahren meinem wundervollen, besten, flauschigen Freund Lucky Auf Wiedersehen sagen.  Wir waren darauf vorbereitet, aber trotzdem trifft dich ein solches Ereignis wie ein Schlag, wenn es dann so weit ist. Und es tut lange scheisse weh. Immer noch.

Und dann kam plötzlich der Dezember. Und Weihnachten. Und Silvester. Beide Ereignisse waren wundervoll.

Wie ihr seht, war 2015 nicht mein bestes Jahr. Vor allem die erste Hälfte war mit Selbstzweifel und schlechten Nachrichten gewürzt, aber irgendwie schaffte ich es da raus und versuchte, das Beste aus dem Rest zu machen. In den folgenden Monaten gab ich mir Mühe, jeden Tag mit einem Lächeln zu beginnen und Stress und schlechte Laune nicht mit mir herum zu tragen. Es klappte. Natürlich gab es ein paar Tiefschläge. Aber das ist völlig natürlich. Und in meinen Augen kein Fehler mehr, sondern Stärke.

Ich bin gewachsen im Jahr 2015. Innerlich. Persönlich. Und ich schrieb einige Erinnerungen, welche fest in mir verankert sind. Danke, an alle, die in diesem Jahr ein Teil von meinem Leben waren. Und es weiterhin sind.