long time, no see. Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet und es geht euch gut. Es ist viel zu lange her, dass ich den Editor meines Blogs geöffnet habe, um tatsächlich etwas zu schreiben und nicht einfach nur vor einem weissen Bildschirm sass und nicht wusste, womit ich beginnen sollte. Dies wird kein typischer Jahresrückblick-Post, wie ich es im Moment so gerne auf anderen Blogs lese. Ich könnte natürlich die Monate Januar bis Juni schön verpacken, mit Bildern, schönen Zitaten und Erinnerungen. Ich könnte davon erzählen, was sich ab Mitte des Jahres alles für mich verändert hat, wie schnell sich alles verändert hat, als es hiess, ich leide an einer Angststörung. Wer mir auf Instagram folgt, hat das vielleicht mitbekommen. Aber diese Geschichte spare ich mir für einen anderen Beitrag.

Um ehrlich zu sein, zog die zweite Hälfte des vergangenen Jahres an mir vorbei, Tag für Tag, Stunde für Stunde – denn ich verbrachte den grössten Teil davon im Bett. Oder auf dem Sofa. Oder irgendwo in einer Ecke kauernd. Es war wohl das einschneidenste Jahr meines Lebens. Auch wenn die meiste Zeit schlimm, anstrengend und beängstigend war, habe ich doch wahnsinnig viel gelernt. Über mich und meinen Körper, mein Umfeld, über die Menschen in meinem Leben.

Hello 2019, please be nice! - butfirstcreate.com

Ich freue mich wahnsinnig auf 2019. Denn dieses Jahr steht für mich für Veränderungen – positive Veränderungen. Nach vorne schauen. Mich wieder auf meine Hobbys, wie zum Beispiel meinen Blog oder die Fotografie zu konzentrieren, neue Abenteuer zu erleben, neue Orte zu entdecken, neue Erinnerungen zu schaffen. Für mich ist 2019 sozusagen ein Restart. Alles auf Null setzen, nicht die Stadt verlassen und irgendwo neu anfangen, sondern mein Leben wieder ordnen.

Ich will nicht nur die besonderen Tage bewusster wahrnehmen, sondern auch meinen Alltag. Mir ab und zu eine Pause gönnen, inne halten, durchatmen.

Denn das habe ich gelernt in den letzten sechs Monaten. Dass man sich nicht selbst vergessen darf. Nicht einfach immer nur das Gaspedal voll durchtreten. 2019 ist also für Achtsamkeit. Achtsamkeit für das eigene Wohlbefinden. Für die Seele.

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