hello, 25! - But first, create!

Gestern war mein 25. Geburtstag. 25 ist die Mitte von auf-den-Tischen-tanzen und Statistisch-gesehen-die-Familienplanung-anzugehen. Zwischen Kind und Erwachsener sein.

Aber älter werden macht mir Angst. Nicht Erfahrungen sammeln, Erinnerungen erleben, Verantwortungen kennenlernen – nein, die stetig und immer schneller wachsende Zahl.

Ich komme damit klar, die Steuerunterlagen auszufüllen, einen Haushalt zu schmeissen und auch die seit diesem Jahr neu dazugekommenen Abzüge für die Pensionskasse machen noch irgendwie Sinn. Ich liebe es, Auto zu fahren, eine eigene Wohnung und eigene Kreditkarte zu haben. Ich geniesse es, die Möglichkeit zu haben, ein Tattoo oder ein Piercing zu machen, ohne dass ich dafür bei meiner Mama nach einer Unterschrift fragen muss. Dinge, die mittlerweile so normal und selbstverständlich sind. Dinge, auf die man als Kind ungeduldig gewartet hat.

HELLO 25

Ich bin angekommen im Leben, ich sehe meinen Weg. Ich habe einen wundervollen, sicheren Job. Ich habe fantastische Menschen in meinem Leben, die mir immer zur Seite stehen. Ich habe alles, was ich brauche. Und dafür bin ich dankbar, trotz der stetig wachsenden Zahl, die sich mein Alter nennt. Vielleicht braucht es einfach ein paar Tage, bis ich mich daran gewöhnt habe, dass ich die Anfang 20 hinter mir habe und nun in den Mittzwanzigern bin. Und dann wird das alles ganz okay sein.

Ich hatte wundervolle Tage mit meinen Liebsten und bin so wahnsinnig dankbar dafür.