How To Rebrand Your Blog - But first, create!

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, welches für mich sehr aktuell ist: das Rebranding eines Blogs. Vor ein paar Wochen entschied ich mich dazu, meinen Blog umzubenennen und bei null anzufangen. Warum und wieso erklärte ich in meinem ersten Post auf but first, create!. Heute möchte ich aber all denjenigen ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, welche darüber nachdenken, den selben Schritt wie ich zu machen.

Hannah schrieb letzte Woche einen Beitrag über 8 Apps rund um das Thema Organisation und Planung deines Blogs – habt ihr den Post schon gelesen?

WARUM WILLST DU DEINEN BLOG UMBENENNEN?

Ob es nun daran liegt, dass der Name deines Blogs nicht mehr zu dir passt oder daran, dass du nicht mehr über die Themen schreiben magst, welche deinen aktueller Blog identifizieren.. für die Aussenwelt sind die Gründe eigentlich egal. Du musst wissen, ob und warum du deinen Blog umbenennen willst. Du musst dir bei diesem Schritt sicher sein und dahinter stehen. Ich kenn das (schliesslich ist dieser Blog der beste Beweis dafür!) , wenn man sich nicht mehr wohl fühlt, muss man etwas ändern.Und verlieren kann man nichts. Höchstens den Spass am Bloggen, wenn es für einen nicht mehr zu 100% passt und man sich gegen die Umbenennung entscheidet.

WÄHLE EINEN NAMEN, DEN DU LIEBST

Nimm dir einen Zettel und schreibe auf, welche Wörter, Sätze, sogar Buchstaben für dich in Frage kommen. Notiere auch, worüber du in Zukunft bloggen möchtest und entscheide dich für ein paar Kategorien – vielleicht entsteht dadurch ein weiteres Wort, welches dir passt. Der neue Name muss dir unbedingt gefallen, schliesslich möchtest du etwas neues aufbauen. Für mich war es ebenfalls wichtig, dass ich zuerst ein paar Logo-Entwürfe bastelte, bevor ich mich schlussendlich für meinen Blognamen entschied.

Wichtig ist auch, dass du den neuen Namen überprüfst. Das heisst, es darf keine Marke, Produkt oder zum Beispiel eine Band mit dem selben Namen bereits existieren. Auch ist es für manche sehr wichtig, die Social Media Kanäle unter dem selben Namen zu benutzen. Um herauszufinden, ob dein Blogname auf Twitter, Instagram, etc. noch frei ist eignet sich die Webseite Namechk sehr gut.

DEFINIERE DEINE ZIELE UND WÜNSCHE

Am Anfang meiner Idee, ein Rebranding meines Blogs durchzuführen, stellte ich mir folgende Fragen: Wo möchtest du mit deinem Blog hin? Wie oft möchtest du wöchentlich posten? Was alles soll sich verändern, verbessern? Über welche Themen möchtest du schreiben? Was erwartest du von deinem neuen Blog? Wie viel möchtest du investieren? Wie soll dein Design aussehen? Wie soll dein Logo aussehen? Wie Was ist deine Aussage, dein Motto bezüglich deines Blogs? Für welche Blogging Plattform entscheidest du dich?

Wichtig ist, dass dein neuer Blog nicht auf dem selben Stand stehen bleiben soll, wie es dein aktueller Blog schon ist. Wenn dies nämlich der Fall ist, wirst du dich bald wieder langweilen und du bist keinen Schritt weiter gekommen.

Agenda, Kaktus, Notizbuch 2

WAS IST MIT MEINEN LESERN?

Hui, diese Frage wurde mir in der letzten Zeit so oft gestellt: Verliere ich nicht alle meine Leser? Die kurze und knappe Antwort lautet Nein. Du verlierst deine Leser nicht, wenn du es richtig angehst. Beginn damit, dass du deine Leser und Besucher deines Blogs über dein Vorhaben informierst. Schreibe einen Beitrag darüber, teile es auf deinen Social Media Kanäle und halte sie auf dem laufenden. Am Besten ist es, wenn du dir ein (realistisches) Datum setzt und dieses auch kommunizierst.

Social Media Kanäle wie Instagram, Twitter, Pinterest, Snapchat undundund könnt ihr ja ganz einfach und ohne Probleme umbenennen (ausser ihr macht es natürlich wie ich und beginnt bei null ;D). Die Änderung deiner URL auf Bloglovin‘ ist auch ganz einfach: mache einfach einen Beitrag auf deinem alten Blog, unter welcher Adresse du nun zu finden bist und schreibe anschliessend eine Mail an den Support von Bloglovin‘ und check!, alles erledigt.

Mittlerweile ist es auch bei Facebook-Seiten viel einfacher, den Namen zu ändern. Früher gab es die 200 Followers-Grenze, diese existiert nicht mehr.

Für euren alten Blog könnt ihr eine Weiterleitung einrichten, sodass jeder Besucher direkt auf den neuen Blog gelangt. Für WordPress gibt es sogar ein Plugin, welches dies für dich übernimmt. So werden auch URLs deiner Blogposts weitergeleitet, sofern der selbe Beitrag unter dem selben Namen auf deinem neuen Blog existiert.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Post einiges über das Thema Rebrand deines Blogs näher bringen und euch ein wenig die Angst nehmen, falls ihr darüber nachgedacht habt, euch aber nicht sicher seid.