Manchmal - But first, create!
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Manchmal musst du dein Leben ein wenig umkrempeln, um endlich das zu erreichen, was du dir schon so lange wünschst. Wenn dich Erinnerungen immer noch wach halten, welche schon Jahre her sind. Wenn dich gewisse Umstände in deinem Leben verrückt machen, für welche du einfach noch nicht den Mut hattest, sie anzugehen. Wenn dich Phasen in deinem Leben zurückgeworfen haben und das Zwei-Schritte-vorwärts-Prinzip dir Angst macht.

Es ist doch irgendwie irgendwo eine ganze Menge Ironie, dass ich andere immer zu mehr Mut, zu mehr Abenteuerlust rate und selbst immer wieder Panik davor habe, etwas zu verändern. Dabei war ich noch nie so frei, so unabhängig, wie ich jetzt bin. Dabei hatte ich noch nie so viele Möglichkeiten, wie ich sie jetzt habe.

Aber ich habe mein Leben umgekrempelt, ich habe mich selber umgekrempelt. Ich bin endlich wieder dort angekommen, wie ich mich gerne habe. Wie ich mich selber akzeptieren und vor allem genug respektieren kann. Ich habe so viel Negatives verbannt und ihm gar keinen Platz mehr gelassen.

Aber irgendwie ist es traurig, wie viel Mut es mich zuletzt gekostet hat. Vor allem aber, wie sehr sich der innere Schweinehund gewehrt hat, etwas zu ändern. Obwohl ich sonst doch immer der Meinung bin, dass Veränderungen gut und wichtig sind. Ich würde mich sonst auch ziemlich anpassungsfähig nennen, da es mir nicht schwer fällt, im Job oder anderen Bereichen meines Lebens etwas zu ändern. Ganz im Gegenteil, ich sehe sowas immer wieder als neue Chance und zwischendurch brauche ich sowas auch.

Doch wenn es um mich geht, meine Stimmung, mein Denken, meine Gesundheit werde ich zum Angsthasen. Dabei sollten wir uns selber immer am wichtigsten sein und uns immer wieder herausfordern, um voran zu kommen.