But first create - Die negativen Seiten einer Blogpause

Ich tue mich richtig schwer, diesen Beitrag zu schreiben. Es fühlt sich alles ein wenig fremd an, ein bisschen verloren. Ich hätte nicht gedacht, dass Stress so viele Auswirkungen auf meinen Blog haben kann, weil ich immer Zeit dafür fand, egal wie knapp sie war.

Diese Blogpause war alles andere als geplant oder freiwillig.

Aber nach der ganzen Hektik mit meinen Diplomprüfungen und der vielen Überstunden im Büro, ist mein Kopf leer. Diese Zwangspause brachte noch so viele Auswirkungen mit sich, welche ich auf alle Fälle aufschreiben möchte: die negativen Seiten einer Blogpause.

01. Die ganze Routine, die ich mir erschaffen habe, ist weg

Fotos für vier Beiträge an einem Nachmittag machen? Drei Texte schreiben? Wie soll ich das bitte schaffen?Ich finde keine Motivation mehr, mich nach 9 Stunden Arbeit noch an den Laptop zu setzen. Während #29daysofblogging war das alles kein Problem, ich hatte alles im Gefühl. Dann das, später dies, und schlussendlich noch das. Es hatte alles seine Ordnung. Diese Ordnung kann ich nun irgendwo ausgraben.

02. Ich habe unzählige, ungelesene E-Mails

.. welche ich schon längst hätte beantworten sollen. Falls ich also per Mail eine Gewinnbenachrichtigung von mehrere Millionen bekommen habe, weiss ich nichts davon! Es ist eigentlich verrückt, wie viele Mails sich in ein paar Wochen ansammeln können, wenn man sich nicht die Zeit nimmt, sie zu sortieren oder direkt zu bearbeiten. Bloggen ist nun mal nicht einfach nur Texte schreiben und Fotos machen, da steckt noch so viel mehr dahinter.

03. Du weisst nicht, wo und wie du wieder anfangen sollst

Irgendwann füllt sich deine To Do Liste auf das Maximum, du hast den Kopf voller Ideen und schlussendlich doch keine einzige. Schreibst du nun zuerst einen Post? Beantwortest du alle E-Mails? Kümmerst du dich um die Kommentare? Machst du ein Backup? Wo. Fängst. Du. An. Dickes Fragezeichen. Obwohl bei mir immer noch ein riesengrosses Chaos herrscht, habe ich doch schon ein paar Schritte gemacht: E-Mails sortiert, mir meine Ziele für den nächsten Monat gesetzt, ein paar Bilder gemacht und auch ein bisschen Brainstorming betrieben. Aber es fühlt sich immer noch so an, als wäre ich kein bisschen weiter.

04. Ich habe das Gefühl, ich bin nicht mehr auf dem neusten Stand

Ich weiss nicht, wie hoch die Zahl ist, die bei den ungelesenen Posts auf Bloglovin‘ steht. Ich hatte noch gar nicht den Mut, diese zu überprüfen. Einerseits habe ich ein echt gigantisch grosses, schlechtes Gewissen, weil ich so viele, wahrscheinlich wundervolle Beiträge verpasst habe und erst in ein paar Monaten darüber stolpern werde. Neue Trends? Neue Möglichkeiten? Neue Blogs? Neue Projekte? Ich habe keine Ahnung, erzähl mir davon!


Erzähl mir, wie es dir geht und was es Neues gibt, damit ich mich nicht mehr so unwissend fühle. :D