Tipps für Blogger

Warum dein Blog keine Reichweite mit Pinterest erzielt

Ich liebe Pinterest! Diese Aussage ist kein Geheimnis mehr. Auch dass ich Pinterest ein kleines bisschen mehr Liebe als Instagram erzähle ich gerne. Auch wenn Pinterest genau so von einem Algorithmus abhängig ist wie Instagram, ist es trotzdem möglich, seine Blog-Reichweite zu steigern.

Auch mit einem ganz neuen Blog und einem neuen Pinterest-Profil. Dafür kann ich als Beweis den Blog von meinem Webdesign Studio angeben. Mit gutem Gewissen.

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5 Gründe, warum dein Blog keine Reichweite mit Pinterest erzielt

Ich zeige dir nun einen Screenshot von den Zugriffen auf diesen Blog via Sozialen Medien. Da siehst du, dass Pinterest meine Traffic-Quelle #1 ist. Mit Abstand! Ich habe dabei glaube ich drei oder vier Tage gemessen – ich weiss es nicht genau, spielt aber eigentlich auch gar keine grosse Rolle.

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Was ich dir damit sagen möchte: wenn du die Reichweite deines Blogs steigern möchtest, solltest du anfangen, dich mit Pinterest auseinander zu setzen. Und falls du das schon tust, aber noch keine Ergebnisse sehen kannst, hilft dir dieser Beitrag bestimmt dabei, deine Strategie zu überdenken!

Pinterest ist nämlich kein Social Media Kanal, sondern eine Suchmaschine wie Google, nur mit Bildern. Eine visuelle Suchmaschine also. Und so muss man diese Plattform auch behandelt, um damit Erfolg zu haben.


Deine Pinnwände haben keine Struktur

Du pinnst für dein Leben gerne? Das ist super, genau das braucht dein Blog! Jedoch ist wichtig, WAS du pinnst. Und wohin du pinnst.

Ich mache es so, dass ich meine Pinnwände nach Hauptthema und Unterkategorie aufteile. Das heisst, aus „Tipps für Blogger“ wird „Pinterest Tipps für Blogger“ oder „Instagram Tipps für Blogger“, oder aber „Tipps für Blogger: Pinterest“ bzw. „Tipps für Blogger: Instagram“. Ich würde mich jetzt jedoch für die erste Variante entscheiden, weil ich denke, dass diese Suchbegriffe viel eher eingegeben werden und dadurch mehr Reichweite mit Pinterest erzielen.

Bei Themen, welche ich selber zwar echt super finde, aber nichts mit meinem Blog zu tun habe, verwende ich private Pinnwände, aus einem einfachen Grund:

Beispiel: Auf deinem Blog geht es um DIY. Du persönlich hast auch eine Leidenschaft für Make Up. Also pinnst du mal deine DIYs, mal DIYs von anderen und immer wieder die neusten Lippenstift-Trends oder auch Lidschatten.

Das Problem: Deine Abonnenten erwarten DIY-Projekte, werden aber immer wieder auch mit Pins von Make Up überrollt, obwohl sie dieses Thema je nach dem so gar nicht interessiert.

In dem Falle eines DIY-Blogs könntest du also deine Pinnwände folgendermassen aufteilen:

  • DIY aus Zement
  • DIY aus Holz
  • DIY Geschenke
  • DIY für Weihnachten

Diese Begriffe werden öfters gesucht, weil sie spezifischer sind. Der Begriff DIY ist nämlich RIESIG und auch wenn jemand dieses Wort in die Suche eingibt, ist es eher unwahrscheinlich, dass deine Papierblume gefunden wird.

Strukturiere deine Pinnwände! Kategorisiere sie! Teile sie auf!

Übrigens, Information ohne Gewähr: ich habe gelesen, dass Unterboards auf Pinterest SEO-technisch nicht von Vorteil sind.

Deine Pinnwände und Pins haben keine passende Titel und Beschreibung

Suchmaschinen brauchen Titel und Beschreibungen. Sie brauchen Keywords. Irgendwie müssen deine Pins ja auch gefunden werden.

Überprüfe immer, ob deine Pins wirklich auch die Felder „Titel“ und „Beschreibung“ ausgefüllt haben (ach, und übrigens, dass du auch wirklich auf den Beitrag verlinkst und nicht auf die Startseite deines Blogs – das passiert mir gerne).

Mir hilft es, mir jeweils vorzustellen, wie ich genau nach diesem Thema suchen würde. Nehmen wir diesen Beitrag als Beispiel. Ich hätte diesen Post auch „5 Fehler, die du auf Pinterest machst“ nennen können, aber, wer sucht schon nach „Fehler auf Pinterest„?

Also habe ich mir überlegt, was sonst für meine Zielgruppe relevant sein könnte: Reichweite ist für Blogger wichtig. Also war für mich klar, dass das Wort Reichweite vorkommen muss. Und um genauer zu sein: Reichweite mit Pinterest. So gehe ich eigentlich jeden Blog Post an, der Mehrwert bieten soll.

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Du pinnst deinen eigenen Content zu wenig

Ich weiss, ich weiss, früher hiess es immer, man solle 80& Fremd- und nur 20% eigene Inhalte pinnen. Man hätte damit viel mehr Erfolg.

Ich kann das so aber ganz und gar nicht unterschreiben. Seit ich meine eigenen Inhalte MEHR und ÖFTER pinne, ist auch meine Reichweite und meine Anzahl Klicks von Pinterest in die Höhe gestiegen. Und zwar extrem.

Natürlich pinne ich noch fremde Inhalte. Meistens welche aus meinen Tailwind Tribes*. Aber mein Fokus liegt auf meinen eigenen Inhalten.

Ich empfehle darum auch immer wieder, für einen Post mehrere Pin-Grafiken zu erstellen, denn Pinterest LIEBT neue Inhalte.


Deine Grafiken haben eine schlechte Qualität

Ich habe bereits in der Einleitung erwähnt, dass Pinterest eine visuelle Suchmaschine ist. Neben der Verwendung von Titeln, Beschreibungen und einem ganzen Haufen Keywords ist natürlich auch deine Pin-Grafik extrem wichtig.

Sie muss Aufmerksamkeit erregen, sie muss spannend sein, sie muss auffallen!

Übrigens: Benutze auch in den Dateinamen deine Keywords!

Ein Foto mit einer 2000er-Digicam wird sich hier nicht bezahlt machen. Auch nicht ein schlechtes Stock Foto, welches bereits tausende Male gesehen wurde.

1. Wenn du deine eigenen Fotos verwendest: Hut ab, dass du das kannst! Ich schaffe es leider einerseits zeitlich und andererseits Fähigkeiten-technisch nicht, zu jedem Beitrag auch eigene Fotos zu schiessen und bin deswegen von Stock Fotos abhängig. Achte aber darauf, dass du qualitativ hochwertige Bilder verwendest und diese auch dementsprechend so planst!

2. Wenn du Stock Fotos verwendest, benutze spezielle Fotos, nicht welche, die es auf jedem kostenlosen Anbieter gibt. Ich kann dir an dieser Stelle die Membership von Styled Stock Society* empfehlen, bei der ich selber dabei bin. Es gibt bereits eine unzählige Menge an vorhanden Stock Fotos und wöchentlich kommen Neue hinzu! Ebenfalls gibt es Canva-Templates für Pin-Grafiken – genial, nicht?

Auch ist Pixistock* ein wundervoller Anbieter, mit dem ich auch schon sehr sehr lange liebäugle.

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Du benutzt die Pinterest Analytics nicht

Dabei sind sie echt Gold wert, um zu sehen, welche Inhalte funktioniert und welche nicht. Beachte aber unbedingt, dass Pinterest nicht so „schnell“ ist wie Instagram. Bei Pinterest gibt es nicht nach fünf Minuten schon 100 Repins.

Meine bisher besten Pins gehören zu dem Beitrag „25 Ideen für dein Bullet Journal„. Dieser Post wurde nur durch Pinterest schon 100.000 Mal geklickt. Einhundertausend Mal. And still counting. Und das ist nicht einfach so passiert, leider.

Als ich nach ein paar Monaten nach der Veröffentlichung des Beitrags gemerkt habe, dass dieses Thema Wellen schlägt und wohl zu einem viralen Pin werden kann, habe ich mehrere neue Pins dafür erstellt. Anderes Design, anderen Text, andere Farben. Und schon kamen noch mehr Zugriffe auf diesen Beitrag. Darauf kam ich aber nur wegen den Pinterest Analytics!

Dieser Beitrag ist schon drei Jahre alt. Aber 100.000 durch 3 ergibt 33.333 Aufrufe pro Jahr. Was eine durchschnittliche Klick-Zahl von 91 pro Tag ergibt. 91 Aufrufe pro Tag, ohne weiteren Aufwand. Ist doch wundervoll viel Reichweite mit Pinterest, oder?

Ich möchte dir an dieser Stelle raten, deine Analytics immer mal wieder zu prüfen. Immer mal wieder neue Pins zu erstellen. Zu gucken, welche Pins zwar eine grosse Reichweite aber kaum Klicks haben – kannst du da den Titel vielleicht etwas spannender gestalten, damit die Leute mehr klicken?

Pins mit wenig Reichweite versuchst du am besten auf Gruppenboards zu pinnen. Oder aber überlegst dir auch ein anderes Design dafür.

Ich kann in diesem Beitrag leider nicht gross in die Tiefe dieser Statistiken gehen, weil das den Rahmen sprengen würde. Aber dazu kommt bald noch ein Beitrag – versprochen!


Schreib mir doch in die Kommentare, welche Themen dich zu Pinterest sonst noch interessieren, oder welche Fragen du dazu hast!

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